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Mobile Advertising Formen & Instrumente

Juli 14, 2008 · Kommentar schreiben

Im Segment des Mobile Advertising gibt es eine Reihe unterschiedlicher Werbeinstrumente, die sich von der  klassischen Online-Bannerwerbung nur geringfügig unterscheiden. Die Werbeindustrie unterscheidet hierbei in vier Typen des M-Advertising:

  • Mobile Display,
  • Mobile Search,
  • Mobile In Game
  • sowie Mobile Video Advertising

Darüberhinaus wird M-Advertising in On- und Off-Portal Advertising klassifiziert. On-Portal Advertising findet auf den mobilen Internetportalen der Mobilfunkprovider (z.B. T-Mobile, Vodafone) statt. Mobile Internetseiten von Drittanbietern, wie z.B. Spiegel Online Mobile oder Welt Mobile, werden hingegen als Off-Portale bezeichnet.

Mobile Display Advertising: Unter diesem Begriff werden eine Reihe verschiedener Werbeformen zusammengefasst, die in der Regel auf mobilen Internetseiten platziert werden. Diese umfassen sowohl die klassische Bannerwerbung als auch performance-orientierte Werbeformen wie Mobile Text und Mobile Promotion Link, Interstitials und Popups.

Mobile Display Ad (Mobile Web Banner, Mobile Content Ad): Bei Mobile Display Ads handelt es sich um grafische, animierte sowie nicht animierte, verlinkte Werbebanner, die in etwa 25 bis 33 Prozent des Handydisplays einnehmen. Den M-Advertising Richtlinien der MMA zu Folge, werden Mobile Web Banner nach ihren Seitenverhältnissen sowie Abmessungen grundsätzlich in das Format „Default“(Standardgröße) und „Extended“(erweiterter Standard), sowie in vier Bannergrößen (X-Large, Large, Medium, Small Image Banner) unterschieden. Eine Bereitstellung von vier Größentypen ist notwendig, um Detailverluste von Text- und Bildinformationen des Banners im Rahmen der automatischen Anpassung durch den Adserver auf die unterschiedlichen Displaygrößen von Handys zu vermeiden.
Mobile Text & Mobile Promotion Link: Die textbasierten Werbeformen bestehen aus maximal 3 Zeilen Text und 35 Zeichen. Eine weitere Ausprägung des Mobile Textlinks ist der sog. Mobile Promotion Link. Dabei handelt es sich um einen Textlink, der als Eyecatcher entweder links oder rechts mit einem kleinen Teaserimage versehen ist.

Mobile Interstitals: Mobile Interstitials sind ganzseitige Werbeflächen, die für einen begrenzten Zeitraum zwischen zwei WAP-Seiten eingeblendet werden. Interstitals werden bislang kaum eingesetzt, da völlig unabhängig vom Verhalten des Users der Nutzvorgang unterbrochen wird und zu Reaktanzen unter den Rezipienten führen kann.Mobile Pop ups: Das Werbeinstrument Mobile Pop ups ist den Mobile Interstitals sehr ähnlich. Dieses Werbeformat überdeckt, vergleichbar mit den Pop up-Formaten des stationären Internets, den gesamten Bildschirm des Handys.
Mobile Search Advertising: Das M-Advertising Instrument Mobile Search bezeichnet netzbasierte Suchdienste, auf die von Mobilfunkgeräten aus zugegriffen werden kann. Hierbei werden Werbehinweise in Form von Textlinks auf Basis der Eingabe bestimmter Suchbegriffe eingeblendet.
Mobile In Game Advertising: Dies sind Werbebotschaften, die innerhalb von Handygames eingesetzt werden.In diesem Kontext kann Werbung einerseits statisch oder dynamisch, beispielsweise durch Banner oder Firmenlogos, im Mobile Game platziert werden.

Mobile Video/TV Advertising: Mobile TV bezeichnet TV oder Videoprogramme, die speziell für Mobilfunkgeräte angepasst werden. In der Praxis werden kurze Werbeclips, vergleichbar zur Bewegtbildwerbung im stationären Internet, innerhalb der Videos eingesetzt.

Mobile Landing Page: Die Werbeinstrumente des response-orientierten M-Marketing sowie des M-Advertising, verlinken auf eine Ziel-Seite, sog. Landing Page bzw. Micro Site. Dabei handelt es sich um eigens für eine bestimmte Kampagne konzipierte mobile Internetseite. Diese beinhaltet einerseits weiterführende Informationen zu dem beworbenen Produkt, andererseits können verschiedene Interaktionsformen implementiert werden. Letztere reichen beispielsweise von Click-to-call- (Initiierung
eines Anrufs beim Unternehmenscallcenter), Click-to-order-brochure- (Bestellung von Werbeprospekten), Click-to-download-content- (Abruf von Incentives, wie Logos, Klingeltöne, etc.) oder Click-to-receive-mobile-coupon- (digitale Gutscheine) Funktionen.

Kategorien: Grundlagen Mobile Advertising · Werbeformen
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