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Das Push- und Pullprinzip im Mobile Marketing und Advertising

Juli 2, 2008 · Kommentar schreiben

Das Push- und Pullprinzip im Mobile Marketing und Advertising

Mobile Werbemaßnahmen werden, ausgehend vom Segmentierungsansatz, prinzipiell in Push- und Pull-Werbung differenziert.

Push-basierte Nachrichten werden proaktiv, ohne vorherige Zustimmung des Rezipienten, versendet. Im Rahmen des pull-basierten Marketings erfolgt eine Bereitstellung von Werbung ausschließlich durch eine Anforderung des Empfängers.[16]

Um mögliche Reaktanzen unter den Konsumenten zu vermeiden sowie bestimmte gesetzliche Richtlinien einzuhalten, müssen im Rahmen des push-basierten Mobile Marketings die allgemeinen Grundsätze des Permission Marketings beachtet werden. Bei dieser Disziplin handelt es sich um eine Form des Direktmarketings, bei der vorab die Einwilligung für den Erhalt von Werbung eingeholt wird. Dies schließt darüberhinaus mit ein, dass der Nutzer jederzeit sein Einverständnis modifizieren bzw. zurückziehen kann. Die sicherste Methode hierfür ist das sog. „Double Opt in-Verfahren“, welches eine doppelte Bestätigung, mittels geeigneter Registrierungsmethoden, beispielsweise per SMS oder E-Mail, vom Rezipienten einfordert.[17]

Im Gegensatz zur Push-Methode, bei welcher die Zustellung von Werbung zeitversetzt zur Anforderung durchgeführt wird, erfolgt Anforderung und Zustellung im Rahmen des Pull-Modells zeitgleich. Demnach kennzeichnet sich pull-basierte Werbung dadurch aus, dass der User Werbung aktiv aufruft oder während seiner Informationsrecherche auf eine entsprechende Werbebotschaft stößt. Dem Segmentierungsansatz mobiler Werbemaßnahmen zu Folge, werden das Mobile Direct Response und das Mobile Advertising diesem Prinzip der Werbekommunikation zugeordnet.

Im Gegensatz zur Push-Methode, bei welcher die Zustellung von Werbung zeitversetzt zur Anforderung durchgeführt wird, erfolgt Anforderung und Zustellung im Rahmen des Pull-Modells zeitgleich. Demnach kennzeichnet sich pull-basierte Werbung dadurch aus, dass der User Werbung aktiv aufruft oder während seiner Informationsrecherche auf eine entsprechende Werbebotschaft stößt. Dem Segmentierungsansatz mobiler Werbemaßnahmen zu Folge, werden das Mobile Direct Response und das Mobile Advertising diesem Prinzip der Werbekommunikation zugeordnet.(1acht)

16: Vgl. Holland/Bammel (2006), S. 69 ff.
17: Vgl. Schwarz (2002), S. 290 ff.
1acht: Vgl. Ettelbrück/Ha (2003), S. 124.

Kategorien: Grundlagen Mobile Advertising
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